Ruth en argentinia

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Rundbrief Nr. 5/ Februar 07

Hallo liebe Freunde, Verwandte und Bekannte!
Mit einer guten und einer schlechten Nachricht muss ich meinen Rundbrief anfangen. Zuerst die schlechte...: CIMA 2007 ist mittlerweile Vergangenheit... Und jetzt die gute: CIMA 2007 war eine unvergessliche und reich gesegnete Jugendkonferenz! In diesem Rundbrief möchte ich euch ein wenig mit hineinnehmen in die erste internationale Missionskonferenz Südamerikas.

CIMA 2007
So viele Monate haben wir uns nun auf dieses Event vorbereitet. Wochenlang haben wir Berge für das Bühnenbild gemalt, tausend Iso-Matten bedruckt oder tausend Taschen mit Büchern und ähnlichen Matreialien gepackt. Das Messegelände Córdobas war seit anfang Januar unser neues Heim, denn auch dort musste viel vorbereitet werden. Die Zeit vor CIMA war manchmal ganz schön stressig und anstrengend mit wenig Schlaf und viiiel Arbeit. Aber spätestens am 13.Januar als hunderte von Jugendlichen das Geläande betraten und das Campamento zu leben begann, wussten wir: „Alle Arbeit, aller Stress und jede schlaflose Nacht hat sich gelohnt!“ ich habe in dem Team mitgearbeitet, dass die Teilnehmer begrüßte und ihnen das gelände . Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie das ist, vor einer Gruppe Bolivianern oder Peruanern zu stehen und zu wissen, sie sind 4 Tage ohne Unterbrechung Bus gefahren um bei der Konferenz dabei zu sein. Die Jugendlichen waren aus den verschiedenstne Ländern: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Paraguay, Uruguay, Costa Rica, Mexico, Deutschland, Griechenland, Österreich, Schweiz etc. Doch von den verschiedenen Nationalitäten hat man oft nichts gemerkt, es war eine große Gruppe von Jugendlichen, die gemeinsam vor den Thron Gottes traten.
Geistlich war deise Konferenz total von Gott gesegnet. Er hat zu vielen Jugendlcihen gesprochen und viele haben verbindliche Entscheidungen getroffen in ihrer Gemeinde mitzuarbeiten, Leitungsaufgaben zu übernehmen oder für Mission bereit zu sein.
Ein „CIMA-Tag“ ist mit den verschiedensten Programpunkten gefüllt, wobei das Gebet stets einen hohen Stellenwert hat. Jeden Tag wird für ein bestimmtes Land intensiev gebetet und das Abendprogram wird immer mit Lobpreis und Anbetung begonnen. Jeder Abend steht unter einem besonderen Thema wie Gebet, Internationaler Abend, andem verschiedeneländer und ihr geistl. Zustand vorgestellt werden (dieses Jahr Europa) oder auch ein Evangelisationsabend. An diesem sind wir mit ca. 1000 Jugendlichen in das Stadtzentrum von Córdoba gegangen um dort zu evangelisieren.Zwar hat es an diesem Abend geregnet, aber davon war bei den Teilnehmern nichts zu spüren, denn sie waren total motiviert und überall sah man Clowns, Jongleure oder Pantomimiker.
Tagsüber gab es verschiedene Seminare, die sich alle um das Thema „Mission“ drehten oder Worshops, in welchen die Jugendlichen die verschiedensten Techniken zu evangelisieren lernen konnten (Pantomime, Theater, Handpuppen, etc.).
Für mich selber war CIMA eine sehr wertvolle Zeit, weil ich einfach so viel mitbekommen konnte. Ich war beeindruckt über das ganze Gelände verteilt kleine Gruppen von betenden Jugendlichen zu sehen, die alle für das selbe Land vor Gott traten. Oder eine Halle gefüllt mit 1000 Jugendlichen, die alle das selbe Anliegen haben: „Diese Welt brauch Gott“.

Die praktischen Einsätze
Nach den 6 Tagen ging es dann für ca. 300 Jugendliche in die praktischen Einsätze um das gelernte umzusetzen und an vielen Orten ein Segen zu sein. Insgesamt waren ca. 30 Gruppen in Südafrika, Mexico, Spanien, Chile, Bolivien, Brasilien, Argentinien und Paraguay in Kinderheimen, Gemeinden oder unter Indianern unterwegs. Jeder, der einen praktischen Einsatz gemacht hat, hat eine unvergessliche Zeit mit vielen wertvollen Erfahrungen hinter sich und ich möchte euch ein wenig in mein Praktikum mit hinein nehmen. Ich war mit einer Gruppe von 10 Leuten für 2 Wochen in Chile und wir haben in 2 Gemeinden jeweils eine Woche mitgearbeitet. Wir haben alles gemacht, was zur Gemeindearbeit dazu gehört; von Kinderarbeit bis hin zum Predigen und praktischem Helfen und haben versucht, unsere Gaben und die erlernten Techniken aus der ersten Woche so gut wie möglich einzusetzen.
Für mich perönlich war die Zeit des Praktikums eine sehr wertvolle Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe. Ich habe viele Dinge gemacht, die ich noch nie in meinem Leben gemacht habe und neue Talente entdeckt; im Kinderprogramen war ich der traurige Clown , im Theaterspielen habe ich die verschiedensten Rollen übernommen oder auch mal Pantomime ausprobieren. Außerdem habe ich einige Dinge gemacht, die ich mir selber niemlals zugetraut hätte und wo ich wirklich merken durfte, wie Gott mich als sein Werkzeug gebraucht. Ich sollte Zeugnis geben auf einer Jugendevangelisation und in der 2. Gemeinde wurde ich gefragt, ob ich den Predigtteil von ca. 25 Minuten überneheme. Natürlich alles in Spanisch, denn leider verstehen auch die Chilenen kein Deutsch... Das war anfangs nicht die leichteste Entscheidung, denn ich habe noch nie in meinem Leben gepredigt und dann auch noch gleich in einer anderen Sprache... Gott, meinst du nicht, dass du ein bißchen viel von mir verlangst? Aber Gott meinte das nicht. Er weiß besser, was wir können und was nicht und er weiß, wann er uns in welchem Moment gebrauchen kann. Also habe ich diese Herrausforderung angenommen und wirklich gemerkt, wie Gott geredet hat, denn mein Werk ist es sicher nicht mit meinem teilweise sehr lustigen Spanisch, dass Menschen wirklich eine Entscheidung treffen! Persönliches und wie´s weiter geht. Der letzte Monat war für mich voll von neuen Dingen und neuen Menschen. Während CIMA konnte ich einige Freundschaften vertiefen und auch viel von den Impulsen der Gesprächen mitnehmen. In der Zeit des Praktikums habe ich viel Dinge ausprobieren dürfen und neue Talente entdecken, die Gott mir gegeben hat. Außerdem wurde ich von den Menschen in Chile und vorallem ihrer Gastfreundschaft sehr inspiriert. Die Gemeinden sagten beide, dass wir ein Segen für sie waren, aber genauso kann ich sagen, dass die Menschen ein großer Segen für mich waren.
Die nächsten Wochen werde ich in einem Kinderheim in Rosario/ Argentinien verbringen. Seit knapp einer Woche bin ich nun schon hier und habe mich so langsam eingewöhnt. Wie ein normaler Tag hier für mich aussieht und was genau hinter diesem Kinderheim steckt, erzähle ich euch im nächsten Rundbrief...

Gebetsanliegen
Dank:
– für CIMA! Dass Gott diese Konferenz so gesegnet hat, den Jugendlichen begegnet ist und zu ihnen gesprochen hat! Alle Vorbereitungen sind wertlos wenn ER nicht segnet!
– Für praktischen Einsätze, dass so viele Jugendliche bereit waren sich von Gott einsetzen und verändern zu lassen
– für alles, was ich neu lernen durfte
– dass mein Spanisch von Tag zu Tag besser wird

Bitte:
– dass die Worte, die Gott in die hunderten von Jugendlichen gelegt hat, in ihren Herzen Wurzeln schlagen
– die Finanzen... mir fehlen noch ca. 2 Monate
– meine berufliche Zukunft scheint langsam ein Bild anzunehmen aber richtigen Frieden und Sicherheit habe ich noch immer nicht
– für die Zeit hier im Heim, dass es eine weitere Zeit des Lernens wird und dass Gott mir zum richtigen Zeitpunkt Liebe, Geduld und Weisheit schenkt für den Umgang mit den Kindern.
Ich möchte mich ganz herzlich bei jeden von euch bedanken, der mich bis jetzt im Gebet, mit netten Worten oder auch mit Finanzen unterstützt hat. All diese Dinge sind sehr wertvoll! Gott segne euch!
Wer mich finanziel unterstützen möchte, kann gerne meine Konto-nummer erfragen. Unter www.myblog.de/ruth-en-argentina oder www.cecweb.de/st/index.php findet ihr mehr von mir (ich versuche so weit es geht sie Seiten aktuel zu halten...). Natürlich freue ich mich auch weiterhin über Briefe, Anrufe oder Mails.

Eure Ruth



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